Das freundliche Material Ton

Der in der Natur vorkommende Ton besteht aus feinem Steinmehl oder Mineralpulver und kann Wasser sehr gut speichern. Je nach Zusammensetzung besitzt er unterschiedliche Feinheitsgrade vom groben Schamott über Steinzeug bis zum feinsten Porzellan. Der von mir überwiegend verwendete Ton kommt aus dem Westerwald und ist sogar frostbeständig.

 

Mit Wasser vermischt lässt er sich leicht mit den Händen formen und kneten, was auch unsichere Anfänger anregt und motiviert. Einfache Werkzeuge helfen beim Gestalten. Die Formenvielfalt ist grenzenslos. Nur der Brennofen gibt vor, bis zu welcher Größe geformt werden kann. Mehr über das Brennen und Glasieren

 

Woher kommt die Begeisterung für Keramik?

Das Kneten, Rollen, Formen und Glätten des geschmeidigen Materials erzeugt bei den meisten Menschen eine Faszination und Zufriedenheit. Von kleinen Kindern kennen wir natürlich die Begeisterung, aber auch Erwachsene jeden Alters können sich beim Arbeiten mit Ton völlig entspannen. Denn während die Hände fühlen und formen, erwacht die eigene Gestaltungsfantasie, die sich im Alltag kaum noch ausleben darf. Vielleicht ist es das Eigenwillige und Unperfekte, das trotz aller Weichheit in dem Material steckt. Viele Menschen mögen das handgemachte Unikat lieber als die maschinelle Normware.

 

 

 


"Die Arbeitsatmosphäre würde ich als fröhlich-kreativ beschreiben! Die Arbeitsbedingungen waren angenehm, weil genügend Platz und eine gute Auswahl an Arbeitsmitteln vorhanden waren. Die Ergebnisse übertrafen geradezu meine Vorstellungen - was willste mehr?"